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150 Arbeitsplätze durch neues Lidl-Lager

In Wundschuh im Bezirk Graz-Umgebung entsteht seit Dienstag ein neues Logistikzentrum des Lebensmittel-Discounters Lidl in Österreich. Die Gesamtinvestition beträgt 60 Millionen Euro. 150 Arbeitsplätze werden geschaffen.

Besonderes Augenmerk wird beim Bau auf den Umweltschutz gelegt - so wird beispielsweise das gesamte Gebäude ausschließlich mit stromsparenden LED-Lampen beleuchtet.

Nachhaltigstes Logistikzentrum Europas
Die Dimensionen des neuen Lidl-Regionallagers sind exorbitant. Noch sind auf den Äckern unweit der Autobahnabfahrt lediglich rote Markierungsstecken zu sehen, die ungefähre Größe lässt sich damit aber bereits erahnen. „Unser Logistikzentrum in Wundschuh wird 37.000 Quadratmeter Fläche haben. Wir werden 18.000 Euro-Paletten unterbringen können. Es ist zur Zeit das nachhaltigste Lidl-Logistikcenter in Europa. Und es ist meines Wissens das erste Lager in Österreich, das ohne schädliche Treibhausgase, die so genannten F-Gase, betrieben wird. Wir setzen hier auf natürliche Kältemittel“, so Lidl-Österreich-Chef Alexander Deopito.

Belieferung von rund 60 Filialen möglich
Zudem wird auf dem Dach eine 5.000 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage errichtet. Die Fassade des Bürogebäudes entsteht aus Holz aus der Steiermark. Die Kosten des Projekts belaufen sich laut Deopito auf rund 60 Millionen Euro. Von Wundschuh aus werden künftig rund 60 Lidl-Filialen in der Steiermark, Kärnten und dem südlichen Burgenland beliefert: „Es ist ein Top-Standort. Man liegt hier verkehrstechnisch in der Mitte. Und man muss ehrlich sagen, der Süden von Graz ist für Logistik sehr, sehr gut geeignet“, so Deopito.

Gute Job-Möglichkeiten vor allem für Frauen
Rund 200 Menschen werden im neuen Regionallager arbeiten. 50 kommen von anderen Standorten in die Steiermark, 150 Arbeitsplätze werden neu geschaffen - sehr zur Freude von Bürgermeister Karl Brodschneider: „Eine sehr gute Gelegenheit und Möglichkeit für Menschen aus Wundschuh und der ganzen Region, hier eine Arbeit zu finden - vor allem Frauen. Und ein toller Betrieb, der auch Kommunalsteuer bringt, ich rechne mit durchaus rund 200.000 Euro pro Jahr.“ Die Fertigstellung des Lagers, dessen Vorbereitung 2005 begonnen hatte, ist für Herbst 2015 geplant.

Quelle: steiermark.orf.at (25.6.14)