Zukunft schmeckt!

techfortaste.net

GREENFOODS: EU-Energieeffizienzprojekt für Nahrungsmittel- und Getränkehersteller

Lebensmittel- und Getränkehersteller: Neue Hilfsmittel zur Energieeinsparung und Verminderung der CO2-Emissionen

Die ersten Ergebnisse des europäischen Projekts GREENFOODS stehen ab sofort kostenlos online für alle interessierten Unternehmen zur Verfügung: Eine Übersicht über Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten,  sowie der „GREENFOODS – Energy Efficiency Finder“, der technische Informationen zu den häufigsten Produktionsprozessen der Lebensmittel- und Getränkebranche wie auch Empfehlungen zu Einsparmaßnahmen enthält.

Analyse von Energieverbrauch der Branche und dessen Auswirkungen
Die Lebensmittel- und Getränkeherstellung ist der größte produzierende Sektor in der EU,  sowohl gemessen am Umsatz (14,9%) als auch hinsichtlich der Beschäftigung (15%). Der Branche kommt daher eine wichtige Rolle bei der Erreichung des europäischen Ziels zu, eine erfolgreiche und nachhaltige Wirtschaft sicherzustellen. Die EU-Länder mit dem höchsten Energieverbrauch in der Lebensmittel- und Getränkeproduktion sind Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Spanien. Vier dieser fünf Staaten werden im Projekt GREENFOODS abgedeckt. Gemeinsam mit Österreich und Polen, die ebenfalls vertreten sind, umfassen sie 59% des Branchenumsatzes (gemessen an den Daten der EU-25 von 2011).

Die österreichischen Projektpartner AEE INTEC, Bongfish, Energieinstitut der Wirtschaft, Österreichische Energieagentur, TU Graz und Wirtschaftskammer Österreich arbeiten gemeinsam mit Organisationen aus den oben genannten Ländern daran, die europäischen Nahrungsmittel- und Getränkehersteller auf dem Weg zu höherer Energieeffizienz und einer Verringerung der CO2-Emissionen zu begleiten. Das übergeordnete Ziel des Projekts “GREENFOODS Towards zero fossil CO2 emission in the European food & beverage industry“ ist es, einen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Erhöhung der Energieversorgungssicherheit zu leisten und nachhaltige Produktion in Europa zu erhalten. GREENFOODS läuft von April 2013 bis Juli 2015 und wird aus dem Programm „Intelligent Energy Europe der EU“ kofinanziert.

GREENFOODS unterstützt die Branche dabei, wirtschaftlich attraktive Wege zu finden, die Produktion energieeffizienter zu gestalten. Das Projekt fügt sich damit gut in die Stoßrichtung der neuen EU Energieeffizienzrichtlinie ein, die in allen 28 Mitgliedstaaten bis Juni 2014 umzusetzen ist. Darin ist festgelegt, dass die Länder Endenergieeinsparungen erzielen müssen, indem sie entweder durch Verpflichtungssysteme oder durch andere gezielte politische Maßnahmen Energieeffizienzverbesserungen im Haushalts-, Wirtschafts- und Verkehrsbereich erwirken.

Auch aus diesem Grund tun Unternehmen also gut daran, sich näher mit ihrer Energiesituation zu beschäftigen. GREENFOODS bietet für die Lebensmittelbranche hilfreiche Werkzeuge an.

Kontakt
AEE – Institut für Nachhaltige Technologien
Feldgasse 19, 8200 Gleisdorf
DI Christoph Brunner
Tel: 03112 5886 470
E-mail: c.brunner@aee.at
Projektwebsite: www.green-foods.eu