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Steirische Krenkompetenz

Scharfe Sachen: Nach Österreich und Deutschland nehmen Herbert und Philipp Hörrlein mit ihrem „SteirerKren“ jetzt Kurs auf Russland, Japan und die USA. Die steirischen Kren-Könige deutscher Abstammung über ihre streng geheime Erfolgsformel und ihre nur noch teilweise geheimen Investitionspläne.

Dem Foto hätte es wohl nicht an Schärfe gefehlt, das liegt schon in der Natur der Sache. Allein es kam nicht zustande, was ebenso einer geschärften Logik entspricht. Kurzum: Fotos aus der Krenproduktion waren bei unserem Besuch auf dem Gelände der Feldbacher Fruit Partners, der Heimstätte des „SteirerKren“, tabu. Aus gutem Grund: Hier in Feldbach wird der geriebene Kren auf eine Weise behandelt und haltbar gemacht wie sonst nirgendwo auf der Welt. Ein beinahe schon mythenumranktes Geheimnis, das auch geheim bleiben soll – und dem oststeirischen Unternehmen vor allem eines sichert: das Geheimnis seines Erfolges. SteirerKren, in Deutschland LieblingsKren, behauptet seine Alleinstellung als geriebener Meerrettich im Glas oder Kübel, der bis zu einem halben Jahr nach Abfüllung nichts von seiner frischen Schärfe verliert. „Das Geheimnis liegt weniger in seinen Komponenten, die stehen ja alle auf dem Etikett“, erklärt Firmengründer Herbert Hörrlein in seinem Büro im ersten Stock. „Vielmehr ist es die Produktions- und Prozesstechnologie, die unseren Vorsprung sichert.“ Unter Laborbedingungen wäre der gewünschte Effekt bald einmal nachzumachen, räumt er ein, ganz anders allerdings in einer Produktion im großen Maßstab. „Es stecken zwei Jahre Entwicklungszeit darin. Noch ist es niemandem gelungen, an unsere Qualität heranzukommen“, betont Hörrlein, der das Produkt 2001 am Markt einführte und in den Folgejahren eine starke steirische Genuss-Marke etablierte...

Quelle: businessmonat.at (12/2013)

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