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Ausschreibung des Forschungspreises für HTI-HumanTechnology Interface des Landes Steiermark 2013/2014

Die Forschungslandschaft der Steiermark ist von vielen außeruniversitären und universitären Forschungseinrichtungen und ihrer Disziplinenvielfalt geprägt. Gerade diese Interdisziplinarität ist das stärkste Unterscheidungsmerkmal gegenüber anderen österreichischen und europäischen Forschungsregionen. Ein Themenkorridor, bei dem diese Interdisziplinarität im besonderen Maße ausgebildet ist, ist die Gesundheit und Humantechnologie, welches eines der Zukunftsfelder des Landes Steiermark darstellt. In der Steiermark sind etwa 7.600 MitarbeiterInnen in 130 Betrieben und Institutionen in der Zukunftsbranche Humantechnologie tätig. Einer der Gründe, warum sich eine so große Anzahl an Unternehmen am Standort Steiermark angesiedelt hat, ist zum einen die breite Verankerung des Themas in der universitären aber auch außeruniversitären Forschungslandschaft. Jüngstes Beispiel dafür ist BioTechMed-Graz, eine Initiative zur Kooperation und Vernetzung der Karl-Franzens-Universität Graz, der Medizinischen Universität Graz und der Technischen Universität Graz an der Schnittstelle von Biomedizinischen Grundlagen, Technologischer Entwicklungen und Medizinischer Anwendungen mit dem Ziel einer gemeinsamen Forschung für Gesundheit. Dieses Querschnittsthema ist aber auch am Institut HEALTH der im mehrheitlichen Landeseigentum stehenden Forschungsgesellschaft JOANNEUM RESEARCH und an der FH JOANNEUM GmbH mit den Studiengängen im MTD-Bereich sowie in zahlreichen weiteren außeruniversitären Forschungseinrichtungen verankert.


Die Medizintechnik stellt eine klassische Querschnittsmaterie dar: das Tätigkeitsfeld im Bereich der Medizintechnik spannt sich klassisch von der Medizin, über die Natur- und Ingenieurswissenschaften (Informationstechnologie, Materialwissenschaften, Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Elektrotechnik, Mechanik, Biotechnologie, Maschinenbau, …), bis hin zu Gesundheits-, Sport- und Pflegewissenschaften, den Wirtschaftswissenschaften, den Sozial- und Geisteswissenschaften (Soziologie, Psychologie).

Der Preis besteht jeweils aus einer Urkunde und einem Preisgeld von EUR 7.000,-- für die Kategorie 1, EUR 7.000,-- für die Kategorie 2, EUR 7.000,-- für die Kategorie 3 und EUR 5.000,-- für die Kategorie 4. Die Dotierung des Preisgeldes erfolgt aus dem Budget der Abteilung 8 – Wissenschaft und Gesundheit, Referat – Wissenschaft.
Den Forschungspreis für HTI-HumanTechnologyInterface des Landes Steiermark können sowohl physische als auch juristische Personen erhalten.


Bei offenen Fragen steht Ihnen die zuständige Referentin, Frau Maria Ladler, maria.ladler@stmk.gv.at, Tel.: 0316/877-2003, Fax: 0316/877-3998 jederzeit zur Verfügung.